Seiten

Dienstag, 17. Oktober 2017

Fürbitten 18.10 reden, wovon das Herz voll ist - Fest hl.Lukas



18.10.2017 Lukas     Lk.10.1 Aussendung, Mission

Gefeiert wird heute das Fest des hl.Lukas. Er gilt als Verfasser des dritten Evangeliums und der Apostelgeschichte. (mehr dazu weiter unten) Im heutigen Evangeliumsabschnitt berichtet Lukas, wie Jesus die Apostel aber auch viele Jünger beauftragt, in seinem Namen in die verschiedensten Orte zu reisen um von seiner Botschaft zu berichten. Es sind sozusagen die ersten Missionsreisen und Jesus sagt auch genau, WIE das geschehen soll: Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe – wünscht Frieden, heilt die Kranken und sagt das Reich Gottes ist nahe“. DAMALS war das, vor mehr als 2.000 Jahren - 
HEUTE sind wir es, die dort wo wir leben, von Gott und Jesus sprechen sollen.  so bitten wir

Dass wir zuallererst so leben, dass andere uns die Freude ansehen, an dem, woran wir glauben

dass wir uns selbst immer wieder fragen, WARUM wir gerne glauben – und dass wir in einfachen Worten darüber reden können

dass wir erkennen, was die ganz besondere Aufgabe ist, die immer wieder in jedem neuen Lebensabschnitt auf gerade „mich“ wartet und die gerade „ich“ ausfüllen soll

Dass wir uns vor neuen Herausforderungen nicht in Ausreden flüchten, dass wir darauf vertrauen, dass Gott uns die Kraft und den richtigen Geist geben wird

Dass wir auch anderen helfen, ihre Berufung zu finden, dass wir niemandem Steine in den Weg legen, niemanden entmutigen, seinen je eigenen Weg zu finden und zu gehen

Bitten wir um Männer und Frauen die ganz speziell in der Kirche Wege der Berufung gehen können, in vielfältiger Weise. Bitten wir für all die Menschen, die in Politik und Gesellschaft zu wichtigen Ämtern berufen sind, - gerade jetzt auch vor der Bildung einer neuen Regierung in Österreich - dass sie ihre Aufgaben gewachsen sind und sie im Dienst Aller ausüben

und um Freude, Freude, Freude bitten wir: an allem was wir glauben und aus unserem Glauben heraus tun, denn nichts ist schlimmer, als nur fromme Pflicht-Erfüller zu sein

Guter Gott. wie oft sind wir mutlos, viel zu phantasielos. Wir leben so gern in alten Geleisen. Lass uns keine Angst vor Unbekanntem und Neuem haben – führe uns dorthin, wo es für uns selbst und die Menschen in unserem Leben GUT ist. Dass wir Frieden und Versöhnung bringen, dass wir Verletzungen heilen können. Darum bitten wir durch Jesus, der uns sendet und mit uns auf dem Weg ist. amen



Hl. Lukas   russische Ikone

Lukas, der Verfasser des 3.Evangeliums und der Apostelgeschichte, 
war ein gebildeter, griechisch schreibender Stadtbewohner, möglicherweise in einer Stadt in den von Paulus missionierten Gebieten. Die neuere Forschung geht aber nicht mehr davon aus, dass dieser Lukas der in der Apostelgeschichte genannte Arzt, beziehungsweise der Begleiter von Paulus war. 
Für seinen Evangeliumsbericht hat Lukas als Quellen das Markusevangelium und andere Überlieferungen benützt, dem Ganzen aber sein persönliches Gepräge gegeben. Ihm geht es vor allem um die Barmherzigkeit Gottes und die Liebe Jesu zu den Armen und den Sündern; über das Gebet und über den Heiligen Geist sagt Lukas mehr als Matthäus und Markus.

Das Lukasevangelium war vorrangig für die Unterweisung von Nichtchristen bestimmt. 
Der Evangelist war bestrebt, Person und Wirken Jesu  in einen zeit- und weltgeschichtlichen Rahmen zu rücken; auch seine Geschichte und Vorgeschichte der Geburt Jesu soll auf die universale Bedeutung Christi hinweisen. Deutlich ist Lukas' Interesse zu erkennen, das Heil, das in Jesus in die Welt gekommen ist, als universal darzustellen, nicht einzugrenzen durch nationale, rassische oder religiöse Barrieren. Wichtig war dem Verfasser Jesu Bemühen um die Sünder und Geächteten der Gesellschaft sowie sein Wohlwollen gegenüber den Frauen.

Die Apostelgeschichte will zeigen, wie die Verkündigung geradezu unaufhaltsam ins Herz- und Machtzentrum der damaligen Welt, nach Rom, vorstieß. 

Das Evangelium entstand auf jeden Fall nach 70 n. Chr., da der Verfasser von der Eroberung Jerusalems und der Zerstörung des Tempels durch die Römer im Jahre 70 wusste . 
Später, um 80 n.X, entstand dann die Apostelgeschichte 

einfach so


Alles hat zwei Seiten. 
Aber erst wenn man erkennt, 
dass es drei sind, 
erfasst man die Sache. 


Heimito von Doderer

Fürbitten 17.10 Verlogenheit


17.10.2016 Lk.11.37   gegen die Verlogenheit der Pharisäer

Die doppelte Moral und die Verlogenheit der Pharisäer ist Jesus ein Gräuel. Im heutigen Evangelium wundert sich ein Pharisäer, bei dem Jesus zum Essen eingeladen ist, dass sein Gast sich vor dem Essen nicht die Hände wäscht, wie es die Reinheits-VORSCHRIFTEN verlangen. Jesus antwortet mit Kopfschütteln:   "Außen haltet ihr Becher und Teller sauber, aber innen seid ihr voll Raubgier und Bosheit. Gebt lieber was in den Schüsseln ist den Armen, dann ist für euch alles rein"  Jesus ist diese äußerliche Gesetzestreue ein Gräuel, dahinter verbergen sich oft nur Schikanen, Lieblosigkeit oder seelische Abgründe. Fühlen auch wir uns von diesem Vorwurf betroffen?  So bitten wir

Dass wir selbst in unseren Handlungen ehrlich sind, dass wir nicht nur vor den Leuten         
„so tun als ob“

Dass wir uns nicht hinter Vorschriften verschanzen, sondern den Mut zur eigenen Entscheidung haben

Dass wir uns immer wieder fragen „Was ist eigentlich wirklich das Motiv meines Handelns?“

Dass wir im Zweifelsfall nicht nach Paragrafen entscheiden, sondern danach, was den Menschen gut tut

dass wir in unserem Glauben nicht stecken bleiben in Äußerlichkeiten, in leeren Formeln und Riten, dass wir nichts „Frommes“ tun, nur weil es „Pflicht“ ist,

Bitten wir, dass es auch in der Kirche nicht um das Hüten und Bewahren alter Vorschriften und Rituale geht, sondern dass immer wieder der Geist Gottes in den neuen Herausforderungen unserer Zeit gesucht wird

dass unsere kirchlichen Vorschriften Menschen nicht nieder drücken sondern ihnen vielmehr Mut und Ermunterung für ihr selbst gewähltes Leben geben, denn „zur Freiheit sind wir berufen, Christus hat uns befreit“, sagt Paulus


So bitten wir guter Gott. dass wir uns nicht mit Verboten und Ängsten herumplagen, dass DU keine Verbotstafel in unserem Leben bist, sondern ein Hinweisschild für Freude und Freiheit und Zuversicht. Darum bitten wir im Namen Jesu. amen

Montag, 16. Oktober 2017

einfach so


GEWONNEN

hat immer der, 
der lieben, 
dulden und verzeihen kann. 

Hermann Hesse

Ach Arthur 147 eh nur so ein Knirps...

Dritte Kindergarten- Woche
Toller Bursche der Arthur
aber na ja, ein Knirps ist er halt doch!!!!

Knirps ?????? Knirps

Gestern sagt der Arthur plötzlich

"MAMA, LIEBE DICH"

und gleich darauf sagt er

"PAPA,  LIEBE DICH"

so, mehr muss die Moa heute nicht erzählen!
Arthur Schatz 

WIR LIEBEN DICH

Sonntag, 15. Oktober 2017

FREUDE - es hat geklappt


Tragisch: das Resultat der Grünen
insgesamt: ein RECHTSRUCK
dringend gebraucht: 
Opposition

Fürbitten 16.10 ...das weibliche Gesicht der Kirche


16.10.2017 Hl.Hedwig – die Frauen in der Kirche

In der Geschichte der Kirche gibt es so viele beeindruckende starke und heilige Frauen. Heute ist der Gedenktag gleich zweier Frauen: der hl.Hedwig, eine späteren Herzogin, die 1174 geboren wurde und der hl.Margareta, einer Ordensfrau, die 5oo Jahre später lebte und 1690 gestorben ist. Gestern erst gedachte man Theresa von Avila ... sie war eine der ungewöhnlichsten und bedeutendsten Frauen des späten Mittelalters.
Klosterfrau und Klosterreformatorin, Mystikerin und Schriftstellerin. Papst Paul VI. hat sie 1970 zusammen mit Katharina von Siena zur Kirchenlehrerin erhoben

bitten wir für alle Frauen die sich heute in der Kirche engagieren
Frauen in den Pfarr-Gemeinden, in der Seelsorge, in der Schule, an den Universitäten, in den Klöstern, dass sie uns alle Hoffnung für eine weibliche Zukunft der Kirche sind
Christus  höre uns

für alle Frauen die ehrenamtlich und ganz im Stillen
- so oft auch unbedankt, durch ihre Arbeit die Kirche mittragen

für alle Frauen, die sich in der Politik, in Gesellschaft und Wirtschaft engagieren
dass sie den Mut haben, eigene Wege zu gehen und sich als Frau treu bleiben

für alle Frauen auf denen heute so viel Verantwortung lastet
in der Familie, im Beruf, oft auch im Alleinleben und der Einsamkeit

bitten wir für die Mädchen in aller Welt, denen man Schulbesuch und Ausbildung verwehrt
für alle Frauen, die wie Sklaven gehandelt und missbraucht werden

bitten wir für die Männer in unserer Gesellschaft – nicht zuletzt auch in unserer Kirche –
dass sie lernen, die Frauen so zu achten und zu schätzen, wie Jesus es getan hat

So bitten wir guter Gott für Männer und Frauen, dass wir gemeinsam Reich Gottes verwirklichen können, dass wir einander in unseren Fähigkeiten und  Begabungen ergänzen und fördern. Wie es Paulus sagt: „ Es gibt nicht mehr Juden noch Griechen, nicht mehr Sklaven noch Freien, nicht mehr männlich noch weiblich; WIR ALLE sind EINS in Christus Jesus.“ Amen

weil's anders für mich nicht mehr





Samstag, 14. Oktober 2017

Sonntag Fürbitten 15.10 unser Leben sei ein Fest Jes.25.6

Pieter Bruegel der Ältere, Hochzeitstanz im Freien

15.10.2017  Jes,25.6  Gott der Herr wird uns ein Festmahl bereiten
                    und Gleichnis vom Hochzeitsmahl Mt.22.1 
                     
Die erste Lesung heute aus der jüdischen Bibel ist eine wunderbare Verheißung. Gott der Herr selbst wird uns ein Festmahl bereiten, er vernichtet den Tod für immer, er wischt die Tränen aus jedem Gesicht – im Evangelium erzählt Jesus auch eine Geschichte vom Festmahl, aber er erzählt sie ganz anders. Hier lädt ein König ein, Gott selbst ist damit gemeint – aber rund um diese Einladung geht alles irgendwie schief, die Geschichte endet bedrückend „es wird ein Heulen und Zähneknirschen sein“, sagt Jesus. Nehmen wir uns die „Frohe Botschaft“ daraus, so wie wir sie bei Jesaia gehört haben: Gott lädt uns ein …..bitten wir, dass wir uns auf diese Einladung einlassen

Dass DU uns Freude bist Gott, dass wir uns immer wieder aus unseren Alltagssorgen lösen können 
in ganzer Hinwendung zu Dir

Dass du uns keine lästige Verpflichtung bist, sondern ein Fest, auf das wir uns freuen

Dass Zeit mit Dir „gewonnene“ Zeit ist, dass wir keine Angst haben, dass Wichtigeres liegen bleibt, wenn wir uns ganz auf dich einstellen

Dass uns deine Nähe nicht langweilt sondern glücklich macht
Dass wir Erleichterung empfinden und nicht Last, wenn wir zu dir kommen

Dass du keine Verbotstafel in unserem Leben bist, sondern ein Hinweisschild für
Dankbarkeit und Freude  -   

Dass wir immer besser lernen, uns selbst Gutes zu tun und DICH darin zu erkennen

Dass wir deiner Verheißung vertrauen, dass du all unsere Tränen abwischen wirst, dass du auch den Tod vernichtest – dass wir JETZT und HEUTE schon beginnen dürfen, in deiner Gegenwart zu leben

So bitten wir dich guter Gott, hilf uns dich zu lieben und dich in allem zu sehen, was
unser Leben gut und weit macht. Dass wir die Freude an dir weitergeben können, Heute und morgen und so lange wir leben. Bitten wir auch für einen guten Verlauf der Nationalratswahl und um politischen Frieden und soziale Sicherheit für Alle.  Amen

Freitag, 13. Oktober 2017

Ja, es geht


Auch wenn der Verdruss schon groß ist:

Nicht alles KURZ und KLEIN schlagen

Es geht auch anders




Fürbitten 14.10 Hören - worauf es ankommt Lk.11.27


14.10.2017 worauf es ankommt Lk.11.27

Im Evangelium heute scheint Jesus hart und abweisend. Als eine Zuhörerin meint: „Selig die Mutter, die so ein Kind zur Welt gebracht hat“ – da meint Jesus, „nicht die Mutter ist wichtig, wichtig sei nur eines: „das Wort Gottes hören und es befolgen“. Es geht nicht um Familienzugehörigkeit, um Nationalität, um Herkommen und es geht wohl auch nicht einmal um „Religion an sich“: es zählt nur eines, auf Gott selbst hören. Tun wir das? Oder genügt es uns, christlich und katholisch zu sein. Bitten wir heute

Dass wir auf Gott selbst hören –  und nicht unseren eigenen Gedanken und Neigungen nachlaufen

Dass wir auf Gott selbst hören –  damit wir uns auf Neues einlassen können und 
auch ein Risiko nicht scheuen

Dass wir auf Gott selbst hören – damit wir erkennen, ob uns eine Krankheit, eine Krise, eine unangenehme Situation nicht etwas Positives zu sagen haben

Dass wir auf Gott selbst hören – wenn mancher Schwung nachgelassen hat, wenn Arbeit und Verpflichtungen mühsam geworden sind – dass wir uns neu engagieren können

Dass wir auf Gott selbst hören – wenn es höchste Zeit für eine Versöhnung ist, wenn Beziehungen eingeschlafen sind, wenn wir glauben, dass bei Anderen Hopfen und Malz verloren ist,

Dass wir auf Gott selbst hören – und bereit sind, uns immer wieder zu ändern, gerade dann, wenn wir glauben, „ICH bin halt wie ICH bin, und da kann man auch nichts mehr machen“


So bitten wir, dass wir nicht aufhören, immer wieder die Stimme Gottes in unserem Alltag zu suchen, auch heute wieder - im Hinhören auf das, was dieser Tag uns bringt und sagen will. Bitten wir auch um ein gutes Ergebnis der Nationalratswahl für unser Land. amen

einfach so


Verschiebe nicht auf morgen, 

was genau so gut 
auf übermorgen verschoben werden kann.


Mark Twain 

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Fürbitten 13.10 Keine Angst vor dem Fremden - hl.Koloman

Der Pilger Koloman 
Pfarre Stockerau

13.10. 2017 Hl. Koloman Keine Angst vor dem Fremden

 Da wird einer ermordet, weil er anders aussieht als die Anderen. Als Spion wird er verdächtigt, die Sprache versteht man nicht – also macht man – die Geschichte spielt vor 1000 Jahren - kurzen Prozess, und hängt den armen Kerl auf. Es war ein Pilger aus Irland, er soll sogar ein irischer Königssohn gewesen sein, und der junge Mann war unterwegs nach Palästina . Nun endet sein Leben in einer Schlinge an einem Baum in der Nähe von Stockerau.  Heute wird er als Heiliger verehrt, der hl.Koloman – sein Grab ist in der Stiftskirche  Melk – bis zum 17.Jahrhundert war er sogar Landespatron, ehe ihn der hl.Leopold in dieser Funktion ablöste. Vielleicht kann Koloman uns heute helfen, etwas sorgsamer mit Fremden umzugehen. 
Bitten wir

Dass Fremde in uns nicht reflexartig Angst und Ablehnung auslösen

Dass wir Fremden nicht mit Misstrauen begegnen, sondern uns ihre Geschichte anhören

Dass wir Fremde als Bereicherung unserer eigenen Kultur ansehen

Dass wir dankbar sind, wenn wir Fremde aufnehmen dürfen

Dass wir offen bleiben für alles, was uns auf den ersten Blick noch fremd ist

Dass wir Gastfreundschaft pflegen, so wie wir selbst gerne als Touristen aufgenommen werden

dass wir immer besser verstehen, dass Gott uns gerade auch in den Fremden entgegenkommt

Bitten wir für alle, die als Pilger unterwegs sind – und für uns selbst, die wir auch nur Pilger sind auf unserem eigenen Lebensweg

So bitten wir heute, dass wir großzügig und offen auf die Menschen um uns zugehen, dass wir dankbar und aufgeschlossen sind für alles Neue – bitten wir heute auch für die junge Iranerin, die gehängt werden soll - dass die Behörden dieses weltweit umstrittene Urteil wenigstens in letzter Minute aussetzen. Wir bitten im Namen Jesu und bitten wir um die Fürsprache des heiligen Koloman, gerade auch in diesen letzten Tagen vor der Nationalratswahl.  Amen




Ach Arthur 146 ja, ein TOLLER BURSCHE

"....ein toller Bursche",
nein, die Moa kann beschwören, sie denkt dabei nicht
an den Clark Gable, der wäre auch nie ihr Typ gewesen -
aber der Arthur, der Arthur
ja, er ist wirklich ein toller Bursche!
Vergesslich wie die Moa ist, weiß sie gar nicht mehr, wann sie das zum ersten Mal über ihn gesagt hat - was damals der Anlass war -
aber immer öfter sagt es die Moa nun, anerkennend:
"toller Bursche" !!!
JETZT, wo sie es mit einem richtigen
Kinder-Garten-Buben zu tun hat - ja, da wiederholt es die
Moa oft und oft.
Sie bewundert den Arthur, wie unaufgeregt er seine neue Lebensaufgabe angeht. Kein Problem das zeitigere
"sich-fertig-machen-müssen" in der Früh - klar, auch Mama und
Papa sind toll, auch die sind es in Vor-Kindergarten-Zeiten in der Früh gemütlicher angegangen. Der Arthur schultert dann sein Rucksackerl

und scheint sich wirklich
auf seine neuen Freunde zu freuen.
"Hallo Pauline" "Hallo Winnie" ....
Kindergartenfreunde sind ja wieder etwas anderes
als die Kinder der Mama und Papa Freunde,
mit denen der Arthur sonst spielt. Oder auch die Kinder auf den verschiedenen Spielplätzen.
Jetzt hat der Arthur
"Freunde an seinem eigenen Arbeitsplatz"
Nur "seine" Freunde. Er kennt fast alle mit Namen,
aber natürlich vor allem "die Tanten" -
Conny, die
Gitarre spielt, ist seine Nummer EINS.
Noch darf der Arthur, so ist es im Kindergarten vorgesehen, nur 1 1/2 Stunden bleiben, aber nun geht er sogar schon mit in den Garten, auf den
Spielplatz  ..... ha, dort wartet schon "sein" blauer Puky ....
die Tante lacht und sagt: "reserviert" für den Arthur.
Und selbst mit den unliebsamen Begleiterscheinungen von "Kindergarten" geht der Arthur nun lässig um.
Schnupfen!!! Schnupfen!!! Die Nase rinnt - fast schon ein bisschen
rot wie beim Rentier Rudolf ....
als die Arthur Mama nachfragt, ob sie den Arthur so verkühlt wie er ist, überhaupt in den Kindergarten schicken soll, da lacht die Tante: "Aber ich bitte sie, was glauben sie, woher der seinen Schnupfen hat" -
Ja, alle Kinder sind jetzt kleine Rotznasen...
und während der Arthur früher oft ein kleines TamTam um seinen Schnupfen gemacht hat,
geht er auch jetzt wie ein großer Bub damit um:  "Nase putzen" sagt er freiwillig ...., als er am nachmittag mit der Moa unterwegs ist. Und noch zwei Sachen fallen der Moa nun auf:

der Arthur, das Springginckerl-Monster -
ist nun am nachmittag ein bissl, ja wie soll man sagen -
                ein bissl  faul ....
Ja, faul ...der Arthur .genießt es plötzlich,
im Wagerl zu sitzen .....er macht zwar dort seine Kasperl Turnübungen (denn angeschnallt ist er nie)
 und man muss aufpassen,
dass er nicht übermütig hinaus hechtet
aber wie gesagt, der Arthur ist ein "toller Bursche",
der weiß schon, dass er gut aufpassen muss ...
aber der Moa fällt nun auf, dass es der Arthur jetzt gerade einmal "gemütlicher" angeht. Nicht einmal auf den Spielplatz will er unbedingt - Es genügt, wenn wir durch den Park bummeln - der Arthur füttert Tauben und bewundert die schönen Blumenbeete - er setzt sich da auf ein Bankerl und dort auf ein Bankerl ...
der Arthur sagt dann "Bahnhof, gemma Bahnhof" .... und die Moa merkt,

BAHNHOF:
das ist jetzt wie ein Code-Wort für :
ein bissl "in Ruhe sitzen" -
ein bissl "in Ruhe schauen".
Denn am Bahnhof darf der Arthur ja nicht herumflitzen, da muss er immer im Wagerl sitzen oder an der Hand der Moa gehen, oder auf einem Bahnhof-Bankerl sitzen ...und genau das macht er jetzt,
der Arthur. Vorher kaufen wir uns zwei
Semmeln zum Essen, der Arthur sucht sie selbst aus, etwas zum Trinken ...und dann sitzen Moa und Arthur auf einem Bahnhof Bankerl .... und tun nix anderes, als
schauen: welcher Zug fährt ab
hören: welcher Zug fährt demnächst ein und der Arthur sagt -
und auch das ist Kindergarten-neu

"Hand halten" -  "Moa, Hand halten"
Ja, so sitzen wir .... Hand in Hand!!!
(wie schön ist das !!!! niemals zuvor hat Arthur "freiwillig Hand" gegeben)
und die Moa sagt dem Arthur: "Wundere dich nicht, dass du ein bissl müde bist.
Das ist nicht nur wegen dem Schnupfen. Aber du hast jetzt auch eine richtige "Arbeit"
wie Papa und Mama - auch "Kindergarten" ist Arbeit ....das ist schon anstrengend. "
Sieht es so aus, als würde der Arthur nicken????
Aber schnell gesagt, was der Moa noch Neues am Arthur auffällt -
immer wieder, wenn wir einem Kind begegnen, winkt er nun plötzlich strahlend freundlich
und gestern hat er doch glatt zweimal gerufen


"Hallo Mädchen" - "Hallo Mädchen"


eines der "Mädchen" 
war wohl schon 16 Jahre - 
und hat - ja - hat  
zurück gewunken!!!!






Mittwoch, 11. Oktober 2017

Fürbitten 12.10 Bitten und Betteln erwünscht Lk.11.5


12.10.2017 Lk.11.5  Bittet dann wird euch gegeben  

Eben hat Jesus seine Jünger gelehrt, wie man sich an Gott wenden und beten soll: „Vater unser“ - gleich darauf gibt er die zusätzliche Gebrauchanweisung: 
ihr müsst aber ganz stur dabei sein, ihr müsst bitten und betteln und lästig sein und nicht aufhören, Gott anzurufen. Wie es ein Freund macht, der einen anderen um Mitternacht weckt, weil er etwas Dringendes braucht. Vielleicht bitten wir manchmal zu wenig leidenschaftlich? Vielleicht resignieren wir zu früh? Vielleicht fehlt uns doch oft das Vertrauen.  Denn: wie oft bitten wir - und NICHTS tut sich. Wie viel Elend ist in der Welt, und Gott scheint wegzusehen?  Und dennoch sollen wir nicht aufhören, zu bitten und zu betteln

Um eine Entspannung in den Krisengebieten der Welt

Um ein Ende von Terror und Gewalt

Um Politiker weltweit, die die Vernunft und nicht die persönliche Befindlichkeit in den Vordergrund stellen

Um mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung des Wohlstands weltweit

Um menschenwürdige Lebensbedingungen für alle

Um Bildung und Sicherheit für alle Kinder

Um Respekt und Friedfertigkeit zwischen den Religionen

Um Menschen, die sich in ihrem kleinen Lebensumfeld um Ausgleich und Versöhnung bemühen


 So bringen wir unsere Bitten zu dir, die großen und die kleinen – neig dich zu uns, Gott, und hilf, wo Menschen alles von dir erwarten – im Namen Jesu Amen